Ulrich Zehfuß

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Ulrich Zehfuß beim Speyerer Liederfest 2015Veranstalterinfo: Booking-Anfragen bitte an: Turbine Promotions Berlin, Philipp Taubert, booking (at) zehfuss.de.

Ulrich Zehfuss bewegt. Wer das Vergnügen hat, einem Konzert des Liedermachers aus Speyer beizuwohnen, geht mit veränderter Perspektive nach Hause. Beglückt von einen Abend zwischen Chanson und Singer/Songwriter, zwischen Element of Crime und Niels Frevert, zwischen grüblerischem Sinnieren und gelöster Euphorie. Und erfüllt von dem Gefühl, das sich sonst nur nach guten Gesprächen einstellt.

Schließlich entpuppt sich jedes der Stücke aus Zehfuss’ Feder als inspirierendes Kleinod. Egal, ob es im Gewand der Liedform daherkommt, die er meist solo mit Gitarre auf die Bühne bringt – oder ganz schlicht als gesprochene Worte. Denn hier und da entwischt Ulrich Zehfuss der klassischen Konzertsituation und legt sein Instrument bei Seite, um eines seiner für die Bühne geschriebenen Langgedichte vorzutragen.

Ohnehin entstehen sämtliche Songs, das erfährt sogleich, wer sich mit Ulrich Zehfuss über sein Schaffen unterhält, auf der Grundlage ihres Textes. Und diesen Fokus auf’s Inhaltliche spürt auch der Zuhörer unmittelbar – wenngleich seinem 2016 veröffentlichten Solodebüt „Dünnes Eis“ ein zeitlos schöner Querschnitt durch Folk, Rock, Pop und Country gelingt. „Dem narrativen Charakter seiner Stimme und den kleinen, gesungenen Kurzgeschichten seiner Songs kann man sich schwer entziehen“, brachte es der Musikblogger Lars Christian Heil einmal auf den Punkt.

Ulrich Zehfuss singt von Begebenheiten, die viele im eigenen Erfahrungsschatz wiederfinden werden. Von den Abnutzungserscheinungen eines bürgerlichen Alltags etwa („Kleingelebt“), vom Werden und Vergehen („Spargelfeuer“), von Heimat und von Politik – oder um mit dem Künstler zu sprechen: „vom unmöglichen Ding des Menschseins.“ Was ist Leben? Was ist ein gutes Leben? Was bedeutet Liebe? Zehfuss verleiten diese großen Fragen nicht zu pathetischen Antworten. Seine feine Beobachtungsgabe gibt lieber sachte Denkanstöße. Und sein Vortrag strahlt, wie im Titel „Dünnes Eis“ bereits mitschwingt, stets eine gewisse Zerbrechlichkeit aus.

„Ich schreibe in Bildern, die in meinem Erfahrungsbereich liegen“, erläutert der Songwriter. „Klar kann ich auch Dinge verarbeiten, die außerhalb meines Lebens stattfinden. Aber ich muss das mit Bildern tun, die meinen Erfahrungen entspringen.“ Geprägt hat diese Haltung nicht zuletzt die von Christof Stählin ins Leben gerufene Mainzer Liedermacherschule SAGO, der Ulrich Zehfuss seit über 25 Jahren verbunden ist – und an welcher er Künstlern wie Danny Dziuk, Dota, Sebastian Krämer oder Max Prosa zum kreativen Austausch begegnete.

Jahrelang sorgte seine Band BUNT mit Folk-Rock pfälzischer Couleur für Begeisterung, ehe er sie 2006 auflöste und sich vorerst von der Bühne verabschiedete. Mit dem Schreiben hat Ulrich Zehfuss jedoch nie aufgehört. Er arbeitete an Drehbüchern und Prosastücken, schrieb den Kinderroman „Aiji, der kleine Samurai“ – und neue Lieder, die zu Papier gebracht, überdacht und geteilt werden wollten, waren sowieso immer da.

Bereits im Jahr 2010 begann er aktiv, sie in ein Soloalbum umzumünzen. „Dünnes Eis“ erschien schließlich Anfang 2016 – als wichtige Wegmarke einer langen Reise, die zugleich ein neuer Aufbruch ist. Nun wird Ulrich Zehfuss damit die Bühnen dieses Landes bespielen und seine Gäste auf einen Spaziergang durch ihre eigenen Erinnerungen mitnehmen. „Im besten Fall ist es ein Dialog. Ein zweistündiger Dialog mit dem Publikum mit verschiedenen Mitteln“, freut sich der Liedermacher. „Und an dessen Ende der Zuhörer beglückt ist von der Erkenntnis, wie reich seine eigene Erfahrung ist.“

 

Die Band „Die feine Gesellschaft“ besteht in wechselnder Zusammensetzung und Größe aus folgenden Musikern:

  • Matthias TC Debus – Kontrabass/Gesang
  • Daniel Fleischmann – Schlagzeug/Percussion/Gesang
  • Helmut Scholz – E-Gitarre/Saxophon / Gesang
  • Moritz Erbach – Keyboard / Gesang
  • Mathias Münchbach – Geige/Gesang
  • Ulrich Zehfuß – Gesang/Gitarre

Pressestimme zu Auftritt von Ulrich Zehfuß

„ … Charme, Können und Grandezza: Tiefdunkelschwarz war der Ton seiner Chansons. Nur zur Orientierung sei auf Klaus Hoffmann verwiesen, den Zehfuß poetisch allerdings um Größenordnungen hinter sich lässt, man hört einen Nachhall von George Brassens, Francis Cabrel vielleicht, ein bisschen Hannes Wader und Konstantin Wecker … Mucksmäuschenstill das Publikum, das spürt, dass es bei Ulrich Zehfuß ums Ganze geht. …“ Fred G. Schütz, 2014. Hier mehr Pressestimmen lesen